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Sonntag, 19. Januar 2014

Hamburg: Man Wah



I just want to have a snack.
Es wurde dann ein bisschen mehr als ein kleiner Snack. :D Aber wenn man schon mal im besten Dim Sum - Restaurant Hamburgs ist (zumindest sagen das die Einheimischen und diverse Review-Seiten online), muss man auch reinhauen! 
Wir waren zur Mittagszeit (an einem Montag!) dort und es war VOLL. Wir hatten Glück und mussten nur 5-10 Minuten warten. Die Bedienung war sehr freundlich, obwohl sie auch leicht gehetzt wirkten - aber wer kann es ihnen verübeln. Die Karte war zweisprachig, was sehr gut für die chinesischen Touristen war, welche an unserem Nebentisch saßen. Und ich habe schon mal erwähnt, dass es ein gutes Zeichen ist, wenn Chinesen in chinesische Restaurants im Ausland gehen. Außer es sind Touristen, dann wurden sie entweder von jemanden dahin geführt oder sie vertragen die ungewohnte europäische Küche nicht oder beides - also nicht wirklich aussagekräftig. 

Die Dim Sum kamen teilweise auch relativ schnell nach unserer Bestellung. Und, jip, sie waren gut! Natürlich nicht so gut, wie die, welche ich in Taiwan gegessen hatte. Aber sind wir mal ehrlich, an die Atmosphäre und diese Frische der Produkte kommt wahrscheinlich kein Restaurant außerhalb Chinas und Taiwans heran. Abgesehen davon, dass man in Taiwan den Köchen beim zubereiten zuschauen konnte... in Deutschland sind mir asiatische Restaurants oft nicht ganz so geheuer.  
Das einzige was ich nicht mochte, waren die Xiaolongbao - das sind meine Lieblings-Dim Sum -, weil der Teig etwas zäh war und die Füllung versalzen. 
Dafür waren die Preise angemessen für Hamburg.









Das Man Wah befindet sich auf der Reeperbahn und ist sehr leicht zu finden. Für Dim Sum - Liebhaber auf jeden Fall einen Besuch wert!


Spielbudenplatz 18, 20359 Hamburg

much love
ML

Sonntag, 5. Januar 2014

New Year's Resolution and 2013 Recap


Enjoy every moment of life (even the worst) and live the adventure.

Alljährlich im Dezember stelle ich mir ein paar Fragen: ML, was hast du dieses Jahr geschafft? Was hast du erlebt? Wie gut hast du gelebt? Wo warst du?
Natürlich könnte ich mich selbst und euch leicht abspeisen und sagen, was viele sagen. 

Das letzte Jahr war voller Höhen und Tiefen, voller Erinnerungen und Erlebnissen. 
Ich habe so viele neue Menschen kennengelernt, Freunde gefunden und meine Leidenschaft für ___ (please insert a hobby) entdeckt. 
Ich bin dankbar für meine Familie und meine Freunde und schätze sie! (or something else along the lines)

Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen solche Aussagen und will sie keinesfalls abwerten, weil natürlich all das auch auf mich zutrifft. Nur sind die Aussagen vielleicht ein bisschen zu allgemein. Und ich erzähle Dinge gerne im Detail (für andere vielleicht belanglos, für mich erwähnenswert). Vielleicht ist ein Jahresrückblick nicht die passende Gelegenheit dafür, aber für mich war das vergangene Jahr mehr wert als nur einen Vierzeiler. Dazu kommt noch, dass ich mir meine eigenen Fragen beantworten möchte.  
Lasst mich vielleicht mit meinen Vorsätzen für 2014 anfangen. Es ist irgendwie immer einfacher gerade aus zu schauen als zurück. - Vorweg, ich habe eigentlich nie Vorsätze, weil ich sie sowieso nicht 100%ig einhalten kann. Nicht weil ich inkonsequent bin, sondern weil das Leben einfach viele Veränderungen mit sich bringt auf die man spontan reagieren muss. Es läuft nicht alles nach Plan. - 

Ich werde dieses Jahr versuchen all die negativen Menschen in meinem Leben aus meinem Leben zu verbannen und mich ausschließlich mit Leuten zu umgeben, welche mich motivieren/inspirieren; mir Freude bereiten; mich genauso schätzen, wie ich sie schätze; kurz: Leute, die mein Leben nicht unnötig schwer machen und meine Zeit nicht vergeuden. Des Weiteren werde ich mir dieses Jahr Woche für Woche, Monat für Monat kleine Ziele setzen, damit ich stets motiviert bleibe und mir das Gefühl vermittelt wird etwas geschafft zu haben und dabei möchte ich Schritt für Schritt eines meiner größten Ängste bekämpfen. (Meine enormen Versagensängste haben 2013 dominiert und das kann so nicht weiter gehen.)


Okay, vielleicht ist es am einfachsten, wenn ich chronologisch durch das Jahr gehe und versuche mich kurz zufassen.

Januar
Geschafft: "Abschluss" an der NTNU in Taipeh, Chinesisch-Prüfungen sehr gut bestanden
Orte: Taipeh, Shanghai, Hangzhou, Nanjing, Hanoi
Erlebt & gelebt: Ein bisschen Wehmut überkam mich, dass ich Taiwan verlassen musste, deswegen fuhr ich mit meinen letzten NTD, welche auf meiner Fahrkarte gespeichert waren, an meine Lieblingsorte in Taipeh - Danshui und Xindian. Aber ich freute mich sehr darauf nach China zu fliegen, Freunde zu besuchen und gutes Essen zu genießen. Aber am größten war die Freude als ich in mein Flugzeug in Shanghai stieg, weil ich wusste ich würde nach Vietnam zu meiner Familie fliegen.

Februar
Geschafft: Ich habe mir endlich einen neuen Laptop gekauft! Nachdem ich ein Jahr lang keinen eigenen hatte.
Orte: Hanoi, Leipzig, Göttingen, Nürnberg
Erlebt & gelebt: Es war ein tolles Gefühl das vietnamesische Neujahr mit der Familie in Vietnam zu verbringen, Feuerwerk zu erleben und die ganze Atmosphäre der Feiertage aufzunehmen. Als ich nach Deutschland zurückkehrte, fühlte es sich in der ersten Woche nicht echt an und ich hatte das Gefühl Deutsch verlernt zu haben. Aber es war sehr schön zu sehen, wie groß meine kleinen Geschwister geworden sind.

März
Geschafft: Spanisch A1 Kurs, habe meine letzten Bewerbungen für Trainee-Programme rausgeschickt
Orte: München, Leipzig, Göttingen
Erlebt & gelebt: Zu dieser Zeit habe ich Taiwan sehr, sehr vermisst. Jedoch freute ich mich auch sehr darüber, dass mich simple Dinge glücklich machten, wie z.B. das morgendliche Anime schauen mit meinen beiden Lieblingsjungs aus München.

April
Geschafft: Ich bin wieder in mein altes Zimmer in Göttingen eingezogen.
Orte: München, Nürnberg, Leipzig, Göttingen, Wolfsburg, Braunschweig
Erlebt & gelebt: DAS ist passiert. Ich habe von Alkohol gekotzt, hatte Geburtstag und habe Freundschaften verfestigt.

Mai
Geschafft: habe angefangen für meine Chinesisch-Abschlussprüfung zu lernen, habe angefangen "Freunde" auszusortieren
Orte: Göttingen, Frankfurt, Leipzig, Lathen, Bremen
Erlebt & gelebt: Obwohl um mich herum so viel Positives passierte, fing ich an alles in Frage zu stellen, fühlte mich nicht mehr wohl und wollte einfach nur weg. Ich stresste mich zu dieser Zeit sehr, die Motivation verschwand. Aber Termine verschieben sich nicht, nur weil es mir nicht gut geht. Die einzige "Fluchtmöglichkeit" vor meinen Pflichten war das wöchentliche Feiern gehen und das stundenlange vertilgen von trashy Filmen.

Juni
Geschafft: 1. Prüfung des Semesters gemeistert
Orte: Göttingen, Hamburg, Hannover, Leipzig
Erlebt & gelebt: Mein Fernweh war unglaublich groß und mein ganzer Gemütszustand glich einer Achterbahn. An einem Tag wollte ich nur zu Hause im Bett gammeln, an einem anderen Tag bat ich Tini darum mir einen Ernährungsplan zu schreiben, damit sich mein Zustand verbessert. Ich bin unglaublich dankbar, dass meine engsten Freunde zu dieser Zeit für mich da waren.

Juli
Geschafft: Ich habe beschlossen alle meine Pseudo-Pläne über den Haufen zu werfen, sah, dass ich noch nicht bereit war meine Bachelorarbeit zu schreiben und beschloss ein Semester länger zu studieren. Schließlich teilte ich es auch meinen Eltern mit und war danach sehr erleichtert, sodass nur noch der Prüfungsstress blieb.
Orte: Göttingen, München, Nürnberg
Erlebt & gelebt: Mein "Zustand" besserte sich, meine Freundschaft zu ein paar Freunden wuchs stärker an und ich war sehr dankbar für das Verständnis meiner Eltern. Mein Appetit kehrte zurück und ich fing wieder an Essen zu genießen.

August
Geschafft: ein bisschen gejobbt und Geld verdient, langsam wieder an Zuversicht gewonnen
Orte: Leipzig, Warschau, Schweinfurt, Nürnberg
Erlebt & gelebt: Ich hatte eine sehr, sehr schöne Woche in Warschau bei meinen Verwandten. Der Sommer war angenehm warm und mein Fernweh wurde kurz gestillt.

September
Geschafft: viiiel gearbeitet und nervige Kollegen ertragen
Orte: Nürnberg, Göttingen
Erlebt & gelebt: Tini besuchte mich in Göttingen und wir hatten wirklich eine tolle Zeit. Ansonsten bestand der restliche Monat hauptsächlich aus Arbeit und MasterChef USA & MasterChefAustralia schauen.

Oktober
Geschafft: Langsam Pläne für die Zukunft geschmiedet
Orte: Göttingen, Leipzig, Rom
Erlebt & gelebt: Die Tage in Rom mit meiner Familie waren erfrischend, sie zeigten mir, dass es allen Grund gibt glücklich zu sein. Ende des Monat schmissen ein paar Freunde und ich eine Halloween-Party - es hatte sehr viel Spaß gemacht sich zu verkleiden, Snacks zu zubereiten und die Freunde um sich zu haben.

November
Geschafft: langsam angefangen Literatur für Bachelorarbeit zusammen zu suchen, angefangen Chinesisch aufzufrischen für HSK-Prüfung im Frühjahr
Orte: Königswinter, Köln, Göttingen, Leipzig, Hannover
Erlebt & gelebt: mehr mit Freunden unternommen, alte Freundschaften angezweifelt, Lebensfreude wieder gewonnen

Dezember
Geschafft: Pläne für 2014 gefestigt, Selbstvertrauen wieder aufgebaut
Orte: Berlin, Göttingen, Hannover, Leipzig, Kopenhagen (wie in den beiden Bildern zu sehen)
Erlebt & gelebt: Der ganze Dezember war durchweg ein guter Monat! Ich habe so viele Freunde wieder gesehen, mich mit vielen ausgetauscht, wurde von vielen Freunden inspiriert und motiviert und 'rutschte' mit einem Lächeln ins neue Jahr. Mein alljährliches Weihnachtsessen war ein Erfolg. Auch wenn es mir eher darum ging meine Freunde mal wieder zusammen zu bringen, denn als Gastgeberin verbringt man nicht so viel Zeit mit jedem einzelnen, wie man möchte. Und es war eine gute Entscheidung das Jahr in Kopenhagen zu beenden und dort ins neue Jahr zu starten. (:

Und zum Schluss möchte ich mich nur bei allen Beteiligten für das letzte Jahr bedanken, für all die positiven und auch für die negativen Geschehnisse und Erkenntnisse.

Auf ein abwechslungsreiches, abenteuerliches und erfolgreiches Jahr 2014!

much love
ML

Donnerstag, 2. Januar 2014

Rezept: Pilzrisotto


Einfach. Sättigend.
Nachdem ich in Rom war und das beste Meeresfrüchte-Risotto meines bisherigen Lebens essen durfte, hatte ich mal wieder Lust ein Risotto selbst zu kochen. Und am schönsten ist es für andere bzw. für Freunde zu kochen. Ein paar Gläschen Weißwein (oder ein nicht-alkoholisches Pendant), Mädchenfilm(e) und ein Pilzrisotto finde ich passend für einen Mädelsabend. (:

Zutaten für 4 Mädchen (Ich finde, wenn man für Männer kocht, sollte man immer mehr kochen):

  • 1 Zwiebel, würfeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • ca. 25g Butter und ca. 1 TL Olivenöl zum Anbraten der Zwiebeln
  • ca. 25g Butter zum Zerlassen im fast fertigen Risotto
  • 250-300g Risotto-Reis
  • ca. 200ml trockener Weißwein oder Apfelsaft (für all diejenigen, die nicht mit Alkohol kochen möchten oder da haben)
  • ca. 300ml Hühnerbrühe oder Gemüsebrühe (für Vegetarier)
  • 20g getrocknete Steinpilze (optional)
  • ca. 400g Pilze nach Wahl (ich hatte zum Großteil Champignons und dann noch ca. 150g Austernpilze verwendet), in Scheiben schneiden
  • eine Handvoll Cherry-Tomaten, vierteln
  • 75-100g Parmesan, gerieben (ich hatte geriebenen Mozzarella, Emmentaler und Gouda verwendet - einfach aus studentisch-finanziellen Gründen)
  • Salz, Pfeffer
Zubereitung:
  • Butter und Olivenöl in einer größeren Pfanne oder einem mittelgroßem Topf zerlassen
  • Zwiebeln und Knoblauch dazugeben und anschwitzen
  • Herd auf die mittlere Stufe stellen
  • Reis hinzugeben, rühren (am besten mit einem Holzlöffel)
  • nach ca. 2-4min Wein hinzugeben, rühren, Herd auf die höchste Stufe stellen, Wein einkochen lassen
  • ca. die Hälfte der Brühe hinzugeben, rühren
  • Pilze und dann restliche Brühe dazugeben, kurz aufkochen lassen
  • Herd auf die mittlere Stufe stellen, Deckel drauf, für 10-15min leise köcheln lassen bis die erwünschte Gar-Konsistenz des Reises erreicht wurde (ich mag mein Risotto al dente), zwischendurch rühren
  • Salz, Pfeffer, Butter, Tomaten & den Käse dazugeben, rühren, probieren, nach ca. 2min servieren
  • genießen!


much love
ML

Göttingen: Pralinenwerkstatt


Chocolate-Love.
Göttingen hat viel mehr zu bieten als man auf den ersten Blick glaubt. Neben den beiden Go-to-Cafés (in denen es Torten und Pralinen gibt) Cron&Lanz (Weender Straße 25) und Cortés (Kurze Geismar Straße 27, gegenüber vom Kaufland) scheint es in dieser Rubrik in Göttingen nicht mehr so viel zu geben. Relativ neu (nun über ein Jahr) ist die Pralinenwerkstatt in der Theaterstraße 22 in Göttingen. 
Es gibt neben den klassischen Pralinensorten, wie Champagne und Nougat, auch eigene Kreationen des Besitzers und Pâtissiers Thomas Ernst. Außerdem gibt es immer eine kleine Auswahl an Tartes und Kuchen, wenn man Glück hat, kann man sogar ein paar Macarons ergattern und im Sommer gibt es sehr leckeres Eis. 
Die Atmosphäre des sehr kleinen Cafés ist heimelig, ich hatte das Gefühl in der (Wohn-)Küche von Oma zu sitzen und der angenehme Duft von Kaffeegetränken gemischt mit Schokolade war sehr einladend. Und wenn man ein kleines, aber feines Geschenk für einen Pralinenliebhaber sucht, ist man hier auf jeden Fall richtig. Die Auswahl ist relativ groß, man wird beraten und es gibt kleine Geschenkboxen, welche man 'handgelesen' füllen kann. 
Definitiv einen Besuch wert!








much love
ML